EmMi LuebesKind-Haus

Berlin-Mitte

AKTUELL vor Ort ...

Corona

Wegen "Corona" können die Bauarbeiten leider derzeit nicht wie geplant fortgesetzt werden.

 

Wir hoffen - natürlich generell auch unabhängig vom Bauvorhaben - auf ein baldiges und gutes Ende des Corona-Spuks.

 

Wir halten Sie hier aktuell informiert.

 

 

Das "EmMi LuebesKind-Haus" wird ein Haus sein, das sich ganz in den Dienst von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenenen stellt, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können.

Kurz-Information EmMi LuebesKind-Haus
InfoBlatt ELK Haus Sep2018.pdf
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BISLANG vor Ort ...

Archäologie

Über einen langen Zeitraum hinweg fanden auf dem Grundstück umfassende Archäologie-Arbeiten statt. Diese aufwändigen und zeitintensiven Forschungsarbeiten waren erforderlich, da die Existenz von Mauern und Bauten sowie der Verlauf von Leitungen bislang weitgehend unbekannt waren.

 

Die Fa. ArchäoKontrakt (Berlin) hat ihre archäologischen Untersuchungen eng mit dem Landesdenkmalamt Berlin und dem Bezirksamt-Mitte koordiniert. Sie wurde dabei unterstützt von der Fa. Kummer und der Fa. Furch.

 

Funde

Es fanden sich Zeugnisse aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie Funde aus der Zeit des II. Weltkriegs. Manche von ihnen sind stumme Zeugen jener Zeit, als mit Waffengewalt um die Mitte Berlins gekämpft wurde.

Wissenswertes im Überblick

1..   Zum Standort,

2.   als Foto-Galerie,

3.   zur Architektur des Gebäudes,    

4.   zum chronologischen Stand der Dinge,

5.   über das historische Quartier der Waisen- und Littenstraße,

6.   zum Anliegen der ELK.                                           

 

Standort 1

Die ELK widmet sich jungen Menschen, deren Schicksal sich in der Regel außerhalb der gesellschaftlichen Wahrnehmung vollzieht. Daher suchten wir keinen Platz irgendwo am Stadtrand, sondern inmitten der urbanen Gesellschaft Berlins.

 

Das EmMi LuebesKind-Haus entsteht deshalb in Berlin-MITTE. 

Standort 2

Die Gemeinnützige Gesellschaft EmMi LuebesKind setzt sich auch für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ein, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen konnten, da sie (Halb-/Voll-)Waisen sind.

 

Das EmMi LuebesKind-Haus entsteht an der WAISENstraße. 

 

Foto-Galerie

 

Die Architektur

Die zuständigen Ämter hatten dem Architekturentwurf des Stadtpanungs-Büros Prof. Brenner | Krohm (Berlin) bereits im Jahre 2014 zugestimmt. Der Grundstücks-Erwerb war somit an die Übernahme des Entwurfs gekoppelt, dieser durfte nicht verändert werden. 

 

Das mehrstöckige Gebäude wird ein Solitär werden, also ein frei stehendes Haus. Im Haupthaus (6 Geschosse) befinden sich neben Büros und Seminarräumen auch Wohnungen für die Begünstigten. Im Vorderhaus (2 Geschosse zzgl. Dachterrasse) befinden sich das Informationszentrum sowie der Große Saal, in dem auch öffentliche Veranstaltungen stattfinden werden. 

 

Chronolgische Rückblende

2020

 

April 2020

Wir hoffen auf ein baldiges und gutes Ende von "Corona", um die Bauarbeiten fortsetzen zu dürfen.    

2019

 

Oktober 2019

Die archäologischen Arbeiten auf dem Grundstück konnten weitgehend abgeschlossen werden.   

 

August 2019

Nach Sichtung der zentralen archäologischen Erkenntnisse wird das Grundstück erneut eingehend vermessen, um den exakten Lageort der Fundstellen und die Haus-Maße bestmöglich aufeinander abzustimmen.   

 

April 2019

Die Schachtarbeiten und die archäologischen Untersuchungen werden fortgesetzt.

 

2018

 

Oktober 2018

Die Suchschachtungen werden jahreszeitbedingt ausgesetzt.

 

September 2018

Die Suchschachtungen zur Ortung von Leitungen sowie die archäologischen Untersuchungen haben begonnen - durchgeführt vom Büro Archäo Kontrakt (Berlin), und der Fa. Kummer Erd- und Tiefbau GmbH (Berlin), in enger Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt und dem Bezirksamt Berlin-Mitte.

 

Juli 2018

Das Bezirksamt Berlin-Mitte erteilt die Baugenehmigung.  

 

März 2018

Das Grundstück wird zur Vorbereitung auf die archäologischen Untersuchungen eingezäunt. 

 

Februar 2018

Das Bezirksamt Berlin-Mitte erteilt eine Teilbaugenehmigung, um das Grundstück für archäologische Untersuchungen vorbereiten zu können. Es werden auf dem Grundstück Pflanzungen und Installationen beseitigt: (1) Die gefällten Bäume spendete die ELK dem Sozialwerk für Suchtkranke ICHTYS e.V. (Mahlow-Waldblick). (2) Jeder Baum, der leider für das ELK-Haus weichen musste, wurde mit einer großzügigen Baum-Spende an das Bezirksamt ausgeglichen!

 

2017

 

November 2017

In der "Berliner Zeitung" erscheint auf Seite 1 des Berliner Buchs ein ganzseitiger Artikel über das Vorhaben. Der Beitrag entstand allerdings ohne Einbindung der ELK und ist (demzufolge) nicht ganz frei von inhaltlichen und sachlichen Fehlern. 

September 2017

Fachplanung und Bauleitung übernimmt die IDP Ingenieurgesellschaft Berlin.

 

August 2017

Gemeinsam mit dem Architektenbüro "Brenner Krohm Architekten PartGmbH" reicht die ELK den Bauantrag beim Bauamt Berlin-Mitte ein. 

 

Juni 2017

Die ELK beurkundet nach intensiven Verhandlungen mit den Eigentümern und den zuständigen Ämtern den Kaufvertrag für das Baugrundstück. 

 

Mai 2017

Bestandteil des beabsichtigten Kaufvertrags (= vom Bauamt Berlin-Mitte als zwingende Bebauungs-Vorgabe definiert) ist ein bereits im Jahre 2014 erstellter Architektenentwurf des Stadtarchitekturbüros Prof. Brenner | Krohm (Berlin), den die ELK mit dem Eigentumsübergang übernimmt.

 

Das historische Quartier

Waisenstraße

Die "Waisenstraße" trägt ihren Namen seit dem 31 Januar 1861. Dieser bezieht sich auf das Große Friedrichshospital und das ihm zugeordnete Waisenhaus. Beides stiftete der Kurfürst Friedrich III. (Friedrich I .) im Jahre 1697 - fertiggestellt im Jahre 1716. Das Waisenhaus befand sich an der Stelle, wo heute das Gebäude "Littenstraße 109" steht (zwischen Spree und Stralauer Straße). 

Littenstraße

Die "Littenstraße" gehört zu den ältesten Verkehrswegen Berlins. Ihren Namen trägt sie nach Hans Litten, der am 5. Februar 1938 im Konzentrationslager Dachau nach mehrjähriger Haft und Folter durch Suizid starb. Die Umbenennung der Straße in "Littenstraße", die bis dato "Neue Friedrichstraße" hieß, erfolgte am 10. Mai 1951

Hans Achim Litten

Rechtsanwalt und Strafverteidiger

* 19. Juni 1903 in Halle (Saale);

† 5. Februar 1938 im KZ Dachau 

 

"(...) Dem gerade 27-jährigen Litten gelang es durch präzise Quellenkenntnis und Verlesung von Zitaten aus parteioffiziellen Schriften der NSDAP Hitler die legalistische Maske zu entreißen, jenem Mann, der nicht aufhörte zu betonte, so auch in der Gerichtsverhandlung am 8. Mai 1931, dass "unsere SA das strengste Gebot (hat), sich von Angriffen gegen Andersdenkende fern zu halten". Hitler wurde von Litten in einer zweistündigen Befragung derart in die Enge getrieben, dass dieser schließlich mit hochrotem Kopf in den Gerichtssaal schrie und sich vor Gericht von seinem späteren Propagandaminister Goebbels distanzieren und seine Verfassungstreue beschwören musste.

 

Mit dieser Bloßstellung Hitlers und seinem juristischen Erfolg - drei der Angeklagten wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt, vom Vorwurf des Totschlags allerdings freigesprochen - hatte Litten sein eigenes Todesurteil besiegelt.

 

Doch dieses Verfahren war nicht der einzige Prozess, in dem Litten den Kern der NSDAP entlarvte und es aufgrund seiner Verteidigungsstrategie zur Verurteilung von SA-Mitgliedern kam. Es folgten bis 1933 fünf weitere Prozesse gegen Angehörige des 'SA-Sturms 33' (...)". (Maren Witthoeft, Hans Litten. Der Mann, der Hitler bloß stellte, in: Frankfurter Rundschau 2003)

 

Das ELK-Anliegen

Mit dem EmMi LuebesKind-Haus erhält das Anliegen der Gemeinnützigen Gesellschaft EmMi LuebesKind in Berlin-Mitte eine feste Adresse und ein bauliches Gesicht.

 

Das ELK-Haus stellt sich in erster Linie in den Dienst der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Careleaver. Es übernimmt gleich mehrere Funktionen, so beispielsweise als  

(1)  Co-Working-Ort

(2)  Informations- und Begegnungszentrum,

(3)  Ort für Freizeitgestaltung und Berufsperspektiven.

(4)  Trainings- und Konferenzort,

(5)  Boarding-House und Werkstatt,

(6)  Studiums- und Stipendienzentrum,

(7)  Ort für Charity und Feierlichkeiten.

 

Das ELK-Haus ist für junge Menschen auch ein Bezugs- und Rückzugsort. Denn Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen, fehlt es oftmals an festen Orten, die ihnen jederzeit offen stehen und die ihre besonderen Bedarfe berücksichtigen. 

 

Die Gemeinnützige Gesellschaft EmMi LuebesKind entwickelt das ELK-Haus komplett in privater Eigeninitiative und errichtet es ohne öffentliche Mittel. Angesichts seines herausragenden Standortes inmitten des historischen Berlins wird es zugleich 

(1)  Veranstaltungs- und Informations-Ort zur Stadtgeschichte Berlins,

(2)  Veranstaltungs- und Informations-Ort  zur Stadtentwicklung insbesondere der Neuen Mitte.

 

Aktualisiert am 09. Juni 2020

 

 

Die Bild-Elemente des ELK-Logos stehen für Zahnräder, die durch wechselseitig bedingte Rotation Dinge in Bewegung setzen und den dafür erforderlichen Kraftaufwand verteilen. Die ELK versteht sich in der Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen als ein Zahnrad im Getriebe von Jugend- und Sozialhilfe. Die Farbe "rot" steht für "Zuneigung" und für ein Wirken, das sich an Bedarfen und auch Wünschen ihrer Zielgruppen orientiert. Es gibt keine Person "EmMi LuebesKind", sondern der Phantasie-Name setzt sich zusammen aus Namens-Elementen von Pflegekindern der ELK-Gründer. 

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