Das prominent besetzte Richtfest am 30. April 2021

Videos und Clips gibt es ... hier

Inhalt dieser Seite

"Haus des Übergangs" - Was bedeutet das?

1.   "Chronologie" (Wissenswertes zu Grundstück und Haus)

2.   "Klein, aber oho!" (Kurz-Infos zum Haus)

3.   "Stockwerk für Stockwerk" (Kurz-Videos zur Entstehung des Hauses)

4.   "Foto-Galerie"

"Haus des Übergangs" - Was bedeutet das?

Das "EmMi LuebesKind-Haus" wird ein "Haus des Übergangs" werden - für aktuelle wie für angehende "Careleaver" (Erläuterung "Careleaver" = hier). Das bedeutet:

 

(1)    Workshops und Einzelgespräche

In dem Haus bieten wir jungen Menschen, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen (konnten), Workshops und Einzelgespräche an. Themen wie z.B. "Formulare und Anträge", "Ausbildung und Beruf", "Recht und Versicherung", "Ämter und Behörden", "Leben und Wohnen" sollen ihnen den Übergang in ein selbstbestimmtes Leben erleichtern.

 

(2)    Unterbringung

Das Angebot können Careleaver als "Externe" und als "Interne" nutzen. "Intern" bedeutet, dass sie während ihrer Übergangs-Zeit auch im EmMi LuebesKind-Haus unentgeltlich wohnen können - sei es für ein Wochenende, für eine Woche oder sogar für bis zu drei Monaten ... je nachdem, wie umfangreich die gewährten Übergangs-Hilfestellungen sind.  

Einige junge Menschen, die die Gemeinnützige Gesellschaft EmMi LuebesKind unterstützt, können bzw. konnten nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen, da sie Halb- oder Voll-WAISEN sind.

 

Das EmMi LuebesKind-Haus entsteht direkt an der WAISEN-Straße.

2022

 

März

Aktuell nutzen leider einige Handwerks-Betriebe Corona und die Ukraine-Auswirkungen schamlos aus. Ungeschminkt und unverhohlen schwindet bei ihnen das Ehrgefühl. Zeigten sie bis vor wenigen Monaten noch Würde und Anstand, dann haben diese Betriebe nun rabiat umgeschaltet: Sie beenden angefangene Tätigkeiten einfach nicht oder schicken Info-Schreiben mit abenteuerlichen und schwach begründeten Preissteigerungen oder kündigen gar bestehende Verträge mit der Bemerkung "Sie können uns ja verklagen!". Höchst bedauerlich - und höchst bedenklich! Die Stiftung EmMi LuebesKind bemüht sich bei sozialen Herausforderungen um bestmögliche Unterstützung - und sieht sich nun massiv mit egoistischem Denken konfrontiert ... von unerwarteter Seite.

 

Februar

Das "Haus des Übergangs" wird immer kompletter. Die "Großarbeiten" sind weitgehend abgeschlossen - die Küchen sind gebaut, die Strom- und Wasserleitungen gelegt, die Bäder installiert, das Treppenhaus komplettiert. Nun folgen zahlreiche und ebenfalls langwierige "Kleinarbeiten", die mindestens ebenso entscheidend sind wie die "Großarbeiten".

 

Januar

In diesem Monat beschenken uns die Handwerker*innen u.a. mit Elektroanschlüssen, Parkett, Sanitäranlagen, Kücheneinrichtungen. Nun wird es immer wohnlicher - wie schön!

 

2021

 

Dezember

Während die Haus-Heizung den Estrich trocknet, werden die Trockenwände verdichtet.

 

November

Der Estrich muss nun trocknen, damit das Parkett verlegt werden kann. Fliesenleger richten derweil die Bäder her.

 

Oktober

Am 09. ist das Gerüst komplett abgebaut. Das EmMi LuebesKind-Haus steht somit erstmals "nackt" da. Die noch fehlenden Außenarbeiten - z.B. Gitter und Jalousien an den Fenstern, Dachüberhänge, Beleuctung - können auch so vorgenommen werden. Innen wird der Estrich aufgetragen.

 

September

Am letzten Tag des Monats wird mit dem Abbau des Gerüsts begonnen. Auch die Arbeiten im Haus gehen voran, allen voran die Fußbodenheizung und die Aufzugsanlage.

 

August

Innen sind die Trockenbauwände weitgehend fertiggestellt. Es folgen die abschließenden Arbeiten an den Wasser- und Stromleitungen. Außen wird der Putz aufgetragen.

 

Juli

Innen werden weiterhin (gefühlt) "Kilometer" Leitungen gelegt und gezogen - für Sanitär, Elektrik, Heizung. Außen wird die erste Schicht Außenputz aufgetragen.

 

Juni

Die Trockenbauwände stehen weitgehend. Sicherlich werden im Verlaufe der Ausarbeiten noch weitere Wände gezogen oder verändert werden müssen. Aber bereits an dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Fa. Jaeger. Stockwerk für Stockwerk werden nunmehr Zu- und Abwasserleitungen gelegt sowie Stromleitungen gezogen.

 

Mai

Ende Mai sind sämtliche Fenster eingebaut. Ein herzlicher Dank dafür an die Fa. Schoeb. Es gibt die ersten "Raumteiler" in Form von Trockenbauwänden.

 

April

Am 30. April feiern wir das Richtfest bzw. Deckenfest - aus hinreichend bekannten Gründen "digital".

 

März

Anfang des Monats entsteht das 4. Obergeschoss, Mitte des Monats das 5. OG. Damit steht der komplette Baukörper. Kompliment und Dank an die Fa. H+L. Nun werden die über 120 (!) Fenster eingebaut. Diese kommen aus Bayern, genauer gesagt aus Winterrieden > mehr.

 

Februar

Die Baustelle steht wegen Schnee und Eis für knapp drei Wochen still. Ende des Monats kann dann weitergebaut und das 3. Obergeschoss fertiggestellt werden.

 

Januar

"Corona" wütet weiter. Dennoch werden das 1. und 2. Obergeschoss erstellt.

 

2020

 

Dezember

Noch vor der Weihnachtspause entsteht das Erdgeschoss, geschaffen in Glauchau (Sachsen). > mehr Zuvor wurde der installierte Kran abgebaut, dem ein mobiler Kran folgte. Mit ihm werden die in Sachsen erstellten Bestandteile der sechs Stockwerke von zahlreichen Sattelschleppern auf das Baugrundstück gehievt.

 

November

Auch der letzte Teil der Kellerdecke ist fertig. Herzlichen Dank an die Fa. MBIT. Nun werden Treppenhaus und Aufzugsschacht erstellt. > mehr

 

Oktober

Im Untergeschoss verläuft eine Fernwärme-Leitung der Fa. Vattenfall. Rechtzeitig vor Beginn der Heizperiode wird zum Schutz der Heißwasser-Leitung zunächst in diesem Teil die Kellerdecke gegossen. 

 

August

Die Arbeiten werden mit Ausschachtungen für das Untergeschoss fortgesetzt.   

 

April

Die Bauarbeiten werden wegen Verwaltungs-Auflagen und auch wegen "Corona" unterbrochen.

 

2019

 

Oktober

Die archäologischen Arbeiten auf dem Grundstück können weitgehend abgeschlossen werden.   

 

August

Nach Sichtung der zentralen archäologischen Erkenntnisse wird das Grundstück erneut eingehend vermessen, um den exakten Lageort der Fundstellen und die Haus-Maße bestmöglich aufeinander abzustimmen.   

 

April

Die Schachtarbeiten und die archäologischen Untersuchungen werden fortgesetzt.

 

 

2018

 

Oktober

Die Suchschachtungen werden jahreszeitbedingt ausgesetzt.

 

September

Die Suchschachtungen zur Ortung von Leitungen sowie die archäologischen Untersuchungen haben begonnen - durchgeführt vom Büro Archäo Kontrakt (Berlin) und der Fa. Kummer Erd- und Tiefbau GmbH (Berlin), in enger Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt und dem Bezirksamt Berlin-Mitte.

 

Juli

Das Bezirksamt Berlin-Mitte erteilt die Baugenehmigung.  

 

März

Das Grundstück wird zur Vorbereitung auf die archäologischen Untersuchungen eingezäunt. 

 

Februar

Das Bezirksamt Berlin-Mitte erteilt eine Teilbaugenehmigung, um das Grundstück für archäologische Untersuchungen vorbereiten zu können. Es werden auf dem Grundstück Pflanzungen und Installationen beseitigt - für einen guten Zweck: Die gefällten Bäume spendet die ELK dem Sozialwerk für Suchtkranke ICHTYS e.V. (Mahlow-Waldblick). Jeder Baum, der für das ELK-Haus weichen muss, wird mit einer Baum-Spende an das Bezirksamt ausgeglichen.

 

 

2017

 

November

In der "Berliner Zeitung" erscheint auf Seite 1 des Berliner Buchs ein ganzseitiger Artikel über das Vorhaben.

September

Fachplanung und Bauleitung obliegt kurzzeitig der IDP Ingenieurgesellschaft Berlin. Sie wird alsbald abgelöst vom Büro Kaiser (im November 2020 umfirmiert in KCDAI, Berlin).

 

August

Gemeinsam mit dem Architektenbüro Brenner Krohm Architekten PartGmbH reicht die ELK den Bauantrag beim Bauamt Berlin-Mitte ein. 

 

Juni

Nach sehr zeitintensiven Verhandlungen mit Eigentümern und zuständigen Ämtern beurkundet die ELK den Kaufvertrag für das Baugrundstück. Pflicht-Bestandteil des Kaufvertrags (= vom Bauamt Berlin-Mitte als zwingende Bebauungs-Vorgabe definiert) ist ein im Jahre 2014 erstellter Architektenentwurf des Stadtarchitekturbüros Prof. Brenner | Krohm (Berlin). Diesen Entwurf übernimmt die ELK mit dem Eigentumsübergang des Baugrundstücks. > mehr

Das EmMi LuebesKind-Haus ist kein großes Haus. Doch es widmet sich einer großen Aufgabe: Es entsteht ein Ort für Aktionen und Aktivitäten zugunsten von jungen Menschen aus Wohngruppen, Heimen und Pflegefamilien.mehr

Oberhalb des Kellers hat das "Hoch-Haus" sechs Etagen. Das Vorder-Haus wird auf seinem zweiten Geschoss eine sonnige Dachterrasse erhalten - offen für Besucher*innen und Bewohner*innen.

Das mehrstöckige Gebäude ist ein Solitär, also ein freistehendes Haus. Es besteht aus

-  Haupthaus und

-  Vorderhaus.

 

Das Haupthaus teilt sich auf in (a) Bürobereich und (b) Wohnbereich: (a) Im Bürobereich (EG + 1. OG) befinden sich 3 Co-Working-Büros, 1 Gemeinschaftsküche, 1 Bibliothek und das Foyer. (b) Im Wohnbereich (2. - 5. OG) gibt es Wohnungen für Teilnehmende an unserem "Careleaver-Übergangs-Programm": Je Geschoss sind es 4 Zimmer, 2 Bäder, 1 Küche.

Zum Vorderhaus gehören im EG das "Informations- und Kommunikations-Center", im 1. OG der "Kleine Saal" sowie im 2. OG die Dachterrasse.

Das EmMi LuebesKind-Haus entsteht im Zentrum Berlins, da Anliegen und Bedarfe der jungen Menschen uns Alle angehen. Es liegt nahe des Alexanderplatzes inmitten des historischen Quartiers von Berlin und grenzt unmittelbar an den "Klosterpark" an (im Photo an der linken Hausseite erkennbar).

 

Dominik Lueb-Loock fotographierte das entstehende EmMi LuebesKind-Haus regelmäßig von gleichen Orten aus. Daraus erstellte er kurze Photo-Videos über das Wachstum des EmMi LuebesKind-Hauses:

 

Video Das Haus von der Straße gegenüber, 30.04.2021

Video Das Haus in Richtung Landgericht, 27.08.2021

Littenstraße 87 | 10179 Berlin

Was bisher geschah

Aktualisiert am 26. Juni 2022

EmMi LuebesKind fördert familiär benachteiligte junge Menschen und möchte für sie gesellschaftlich und politisch etwas bewegen.

 

Das Logo

 

Die deutlich sichtbaren Punkte setzen Akzente. Sie symbolisieren rotierende Zahnräder, die durch gemeinschaftliche Rotation Dinge in Bewegung setzen und sich den dafür erforderlichen Kraftaufwand teilen.

-  "Rot" steht für Zuneigung und Engagement.

-  "Grün" steht als Komplementärfarbe zu "rot" für Hoffnung und Zuversicht.

Der Name

 

"EmMi LuebesKind" ist ein Phantasie-Name. Er setzt sich zusammen aus Namens-Elementen von Pflegekindern der ELK-Gründer*in.

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Rückblick

 

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